Markenlexikon

Metro-Goldwyn-Mayer (MGM)

USA

Marcus Loew (1870 – 1927) ist der eigentliche Initiator der Filmgesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer, obwohl seine Name in der Firmenbezeichnung nicht vorkommt. 1904 eröffnete er in Cincinnati/Ohio sein erstes Nickelodeon, ein sogenanntes Ladenkino, in dem man für fünf Cent (Nickel) Kurzfilme anschauen konnte. Zu Beginn des 1. Weltkriegs besaß er bereits über 400 Kinos an der amerikanischen Ostküste. 1913 gründete der aus Polen stammende Schmuel Gelbfisz (1879 – 1974), der sich Amerika zunächst Samuel Goldfish und ab 1918 Sam Goldwyn nannte, gemeinsam mit seinem Schwager Jesse Louis Lasky (1880 – 1958) eine eigene Filmgesellschaft, die Jesse L. Lasky Feature Play Company. 1916 schloss sich diese Firma mit der 1912 von Adolph Zukor und Daniel Frohmann gegründeten Famous Players Company zur Famous Players Lasky Company zusammen. Kurz darauf verließ Goldfish das neue Unternehmen wieder und gründete mit den Broadway-Produzenten Edgar Selwyn (1875 – 1944) und Archibald Selwyn (1877 – 1959) die Goldwyn Pictures Corporation, die erstmals das von Howard Dietz entworfene Löwenlogo »Leo The Lion« verwendete. Doch schon 1922 hatte er auch von seiner zweiten Firma genug. Fortan war er als freier Filmproduzent mit eigenem Studio tätig. Sein Sohn Samuel John Goldwyn Jr. gründete 1979 die Samuel Goldwyn Company (ab 1991 Samuel Goldwyn Entertainment), eine unabhängige Produktions- und Verleihfirma.

1920 kaufte Marcus Loew bzw. seine Firma Loew's Inc. die Filmverleihgesellschaft Metro Pictures Corporation, die 1915 von Louis Burt Mayer (1884 – 1957) und Richard Rowland (1880 – 1947) gegründet worden war. Daraufhin rief Mayer, der eigentlich Lazar Meir hieß und aus Minsk (Weißrussland) stammte, eine neue Firma ins Leben (Louis B. Mayer Productions). Nachdem Marcus Loew auch Goldwyn Pictures und Mayers zweite Firma erworben hatte, schlossen sich Metro Pictures, Goldwyn Pictures und Louis B. Mayer Productions 1924 unter dem Namen Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) zusammen. Mayer wurde Studiochef und der legendäre Irving Thalberg (1899 – 1936) Produktionschef. Thalberg stand in dem Ruf den richtigen Riecher für umsatzträchtige Stoffe zu haben. Das 1915 von Thomas Ince erbaute Studio in Culver City (zwischen Los Angeles und Santa Monica), das Sam Goldwyn 1918 erworben hatte, wurde nach der Fusion zum MGM-Studio. Um der damals noch verrufenen Schauspielkunst mehr Ansehen zu verleihen regte Mayer die Schaffung eines Filmpreises an, der ab 1929 unter dem inoffiziellen Namen »Oscar« (offiziell: Academy Award of Merit) von der 1927 gegründeten Academy of Motion Picture Arts and Sciences vergeben wurde.

MGM produzierte zunächst aufwändige und prächtig ausgestattete Filme, sodass das Studio lange Zeit als das Hochklassigste in Hollywood galt. Zu den Stars, die bei MGM unter Vertrag standen, gehörten Clark Gable, Debbie Reynolds, Gene Kelly, Grace Kelly, Greta Garbo, Johnny Weissmuller, Judy Garland, Lana Turner, Laurel & Hardy (Dick & Doof), Liz Taylor, die Marx Brothers, Myrna Loy, Robert Taylor und Spencer Tracy. Zeitweise arbeiteten in Culver City über 4000 fest angestellte Schauspieler, Regisseure, Drehbuchautoren, Komponisten und sonstige Filmschaffende. Ab 1955 produzierte MGM auch TV-Filme (u.a. »Dr. Kildare«, »Flipper«, »Tom und Jerry«, »Daktari«, »Medical Center«, »Shaft).

Mayers Vorliebe für saubere Unterhaltungsfilme, die allerdings immer seltener zum Kassenschlager taugten, führten Ende der 1940er Jahre zum Konflikt mit seinem Produktionsleiter Dore Schary, der realistischere Filme mit einer klaren Botschaft bevorzugte. Mayer stellte Nicholas Schenck, dem Präsidenten von Loew's, schließlich ein Ultimatum: »It's either him, or me«. Schenck, der mit Mayer nie gut auskam (Mayer betitelte Schenck privat als Mr. Skunk – Herr Stinktier), entschied sich für Schary; Mayer musste MGM nach 24 Jahren verlassen. Der cholerische und tyrannische Filmmogul starb im Oktober 1957. Sam Goldwyn sagte damals: »Es sind deshalb so viele Leute zu seiner Beerdigung gekommen, weil sie alle sicher sein wollten, dass er auch wirklich tot ist«. Im gleichen Jahr fuhr MGM zum ersten Mal in seiner Geschichte einen Verlust ein. Um eine Monopolisiereung von Filmproduktion, Vertrieb und Kinoaufführung zu unterbinden, mussten sich Loew's und MGM, wie auch alle anderen Filmkonzerne, 1959 in zwei voneinander unabhängige Unternehmen trennen. Loew's behielt die Kinos (die Loews-Cineplex-Kinokette gehört seit 2006 zum Kinobetreiber AMC Entertainment), MGM das Studio und die Verleihorganisation. Loew's (heute Loews Corporation) baute und betrieb in der Folgezeit vor allem Hotels und erwarb Beteiligungen an anderen Unternehmen.

MGM Studios-Plaza
MGM Studios-Plaza

1946 rief Metro-Goldwyn-Mayer ein eigenes Plattenlabel ins Leben: MGM Records (1928 hatte es kurzzeitig bereits Metro-Goldwyn-Mayer Records gegeben). Zunächst bestand das Repertoire vor allem aus Soundtracks aus den MGM-Filmen. Da die Veröffentlichung von Filmmusiken aber alleine meist nicht ausreichte, um dauerhafte Gewinne zu generieren, nahm man bald auch andere Musiker und Bands unter Vertrag, u.a. The Animals, Connie Francis, Conway Twitty, C.W. McCall, Gloria Gaynor, Hank Williams, Herman's Hermits, The Osmonds, Petula Clark, Roy Acuff, Roy Orbison, Sammy Davis Jr. und Tommy Roe. 1961 erwarb MGM Records zudem das auf Jazzmusik spezialisierte Label Verve Records. Ab 1951 wurden auf MGM auch Klassikaufnahmen veröffentlicht; von 1962 bis 1969 vertrieb MGM Records die Klassikplatten der Deutschen Grammophon Gesellschaft in den USA. Weitere Vertriebsabkommen bestanden mit Kama Sutra Records, American International Records (American International Pictures) und Cameo-Parkway Records. Hergestellt wurden die MGM-Platten in einem eigenen Presswerk in Bloomfield/New Jersey, das von 1947 bis 1972 in Betrieb war. 1969 verkaufte der damals gerade 25-jährige Musiker, Komponist und Produzent Mike Curb, der mit seiner Band The Mike Curb Congregation einige Platten bei MGM veröffentlichte, sein 1963 gegründetes Label Sidewalk Records an MGM Records und wurde daraufhin Präsident von MGM Records und Verve Records.

Curb sorgte 1970 für Aufsehen, als er mehrere Musiker und Bands bei MGM/Verve rausschmiss, entweder weil sie selbst Drogen konsumierten oder in ihren Texten den Gebrauch von Drogen propagierten. Hintergrund für diese Maßnahme waren einerseits die damals gehäuft auftretenden Drogentoten unter Musikern (u.a. Jim Morrison, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Alan Wilson), andererseits die Möglichkeit, Musiker, deren Platten nicht besonders gut liefen, auf einfache Art loszuwerden (das warf ihm zumindesten die Konkurrenz vor). US-Präsident Nixon, der gerade einen »Krieg gegen die Drogen« ausgerufen hatte, lobte ihn dann auch für sein Vorgehen. Curb gründete nach seiner Zeit bei MGM erneut eine Plattenfirma (Curb Records), die u.a. die Bellamy Bothers, Debby Boone, Exile, die Four Seasons, Hank Williams Jr., Lyle Lovett und Shaun Cassidy und unter Vertrag hatte. Ende der 1970er Jahre ging er in die Politik.

1969 übernahm der ehemalige Berufspilot und Airline-Besitzer Kirk Kerkorian (* 1917) bzw. seine Finanzfirma Tracinda Corporation 37 Prozent der MGM-Anteile, was zum Verkauf von Teilen des Studios in Culver City (an die TV-Produktionsfirma Lorimar), der 1948 gekauften Borehamwood Studios in der Nähe von London, der Kostüme, Kulissen und der Plattenfirma MGM Records (1972 an PolyGram/Polydor) führte. 1973 wurde die internationale Verleihabteilung aufgelöst (den Verleih der MGM-Filme außerhalb Nordamerikas übernahm das Universal-/Paramount-Jointventure Cinema International Corporation). Dafür steckte Kerkorian viel Geld in prestigeträchtige Hotels in Las Vegas, die er entweder kaufte (Flamingo) oder neu errichten ließ, wie 1973 das MGM Grand Hotel.

1976 wurde der Pop-/Rockbereich von MGM Records in die PolyGram-Tochter Polydor Inc. (New York) integriert, lediglich die Soundtrack-Platten bekamen bis 1982 noch ein MGM-Label, sofern es sich um Filme von Metro-Goldwyn-Mayer handelte. Durch den Zusammenschlus der Universal Music Group (die frühere MCA Music Entertainment Group) und der PolyGram-Gruppe (1998) gehören die Rechte an den alten MGM-Platten heute der Universal Music Group. Seit 1986 betreibt Metro-Goldwyn-Mayer wieder eine eigene Musikfirma (MGM Music), die allerdings nur die Rechte an den Filmmusiken aus neueren MGM-Filmen verwaltet.

1981 erwarb Kerkorian die zum Finanzkonzern Transamerica Corporation gehörende United Artists Corporation, die durch den sündhaft teuren Megaflop »Heaven's Gate« gerade in eine schwere Krise geraten war. Im Mai 1981 wurden MGM und United Artists zusammengeschlossen; Ende 1982 entstand daraus die MGM/UA Entertainment Company (ab 1986 MGM/UA Communications Company). Chef wurde der ehemalige NATO-Generalsekretär und US-Außenminister Alexander Haig.

1985 spielte Kerkorian mit dem Gedanken, MGM/UA zu verkaufen. Einziger Interessent war Ted Turner, der mit seiner Firma Turner Broadcasting System (CNN, WTBS) gerade dabei war, den US-Medienmarkt neu aufzuteilen und der für seine Sender ein Filmarchiv brauchte. Im März 1986 kaufte Turner schließlich MGM, nicht jedoch die United Artists Corporation, die im Besitz von Tracinda blieb. Kaum hatte der TV-Mogul aus Atlanta das Studio erworben, fiel ihm plötzlich auf, dass er eine vollkommen marode Firma zu einem hoffnungslos überteuertem Preis erworben hatte, dessen einziger Wert das Filmarchiv war. Turner begann nun die einzelnen MGM-Sparten wieder zum Verkauf anzubieten. Den Rest des Studiogeländes und das Metrocolor-Filmlabor kaufte Lorimar, für die Firma selber und das Löwen-Logo wollte allerdings kaum jemand viel Geld zahlen. Schließlich erwarb Kerkorian in Gestalt von Tracinda/United Artists im Juni 1986 den Rest von MGM wieder zurück – nicht ohne dabei einen satten Gewinn zu verbuchen (Turner behielt nur das Filmarchiv). Für die Verwertung des MGM-Archivs gründete Turner 1986 die Turner Entertainment Company, sowie 1988 den Pay-TV-Sender Turner Network Television (TNT), auf dem hauptsächlich alte MGM-Filme gesendet wurden (das Turner/MGM-Filmarchiv kam 1995 durch den Zusammenschluss von Turner Broadcasting mit Time-Warner in den Besitz dieses Medienkonzerns).

1989 verkaufte Kerkorian MGM/UA an die australische Fernsehgesellschaft Quintex, die das Studio schon 1990 an die Pathé Communications Corporation weiterreichte. Hinter dieser Firma stand der französische Investor Max Theret sowie die beiden zwielichtigen Italiener Giancarlo Parretti und Florio Fiorini, die kurz zuvor das traditionsreiche französische Filmunternehmen Pathé und die insolvente US- Filmgesellschaft Cannon Group übernommen hatten. Parretti, ein früherer Kellner, Schiffskoch, Hotelbesitzer, Zeitungsgründer und Finanzier war schon mehrfach wegen betrügerischen Bankrotts verurteilt worden. Das Geld für die Übernahme stellte die niederländische Tochtergesellschaft der staatlichen französischen Bank Crédit Lyonnais (CL) zur Verfügung. Der Schuldenberg der neuen MGM-Pathé Communications Company wuchs jedoch schnell ins unermessliche und bald kamen auch noch Gerüchte über Geldwäsche und Mafia-Verbindungen auf; Parretti selbst wurde mehrmals verhaftet und vor Gericht gestellt. Schließlich zog die CL-Bank 1991 die Notbremse, schmiss Parretti raus und übernahm MGM-Pathé 1992 selbst. Pathé wurde kurz darauf an den französischen Mischkonzern Chargeurs verkauft, MGM und United Artists 1996 an eine Investorengruppe, die aus dem MGM-Management, der australischen Fernsehgesellschaft Seven Network und Tracinda bestand.

1997 ging Metro-Goldwyn-Mayer (inkl. der Tochtergesellschaft United Artists) an die Börse. Im gleichen Jahr übernahm MGM den Entertainmentbereich der Metromedia International Group (Orion Pictures, Goldwyn Entertainment Company, Motion Pictures Corporation of America). 2003 wurde der MGM-Hauptsitz in den neuerrichteten MGM-Tower in Century City/Los Angeles verlegt. 2004 verkaufte Kerkorian die Metro-Goldwyn-Mayer Inc. an ein Investoren-Konsortium (Providence Equity Partners, Texas Pacific Group/TPG Capital, Sony Corporation of America, Comcast, DLJ Merchant Banking Partners, Quadrangle Group). Das neue Unternehmen firmierte nun als MGM Holdings Inc. Der Sony-America-Tochter Sony Picture Entertainment gehörte bereits die Columbia-TriStar Motion Picture Group, außerdem seit 1990 das alte MGM-Studiogelände in Culver City. Die neuen Investoren waren vor allem an dem inzwischen wieder über 4000 Titel umfassenden MGM-Filmarchiv (u.a. alle James-Bond-Filme) interessiert, neue Filme entstanden indes nur noch selten. Wie bei solchen Übernahmen üblich, bürdete das Konsortium MGM einen Großteil des Kaufpreises von fünf Milliarden Dollar auf, sodass das tradtionsreiche Studio Anfang Dezember 2010 schließlich unter der Last der Schulden zusammenbrach und Insolvenz anmelden musste. Gespräche über einen Verkauf (u.a. mit Time-Warner, 20th Century-Fox, Lionsgate, Sahara India Pariwar und den Regisseuren Tony und Ridley Scott) waren zuvor zumeist an der Höhe des Kaufpreises gescheitert. Bereits Ende Dezember 2010 wurde die Insolvenz wieder beendet, nachdem die Gläubiger dem Sanierungskonzept der Spyglass-Gründer Gary Barber and Roger Birnbaum zugestimmt hatten.

Die Hotelgesellschaft MGM-Mirage (MGM Grand Hotels in Las Vegas, Detroit und Darwin/Australien; Mirage, Luxor, Bellagio, Treasure Island, New York – New York, Boardwalk, Golden Nugget, Monte Carlo) befindet sich weiterhin mehrheitlich im Besitz von Kerkorians Investmentgesellschaft Tracinda Corporation.

Zu den bekanntesten MGM-Filme gehören u.a. »Tarzan – Der Affenmensch« (1932), »Königin Christine« (1933), »Der dünne Mann« (1934), »Meuterei auf der Bounty« (1935), »Skandal in der Oper« (1935), »Anna Karenina« (1935), »Die Kameliendame« (1936), »Vom Winde verweht« (1939), »Das zauberhafte Land« (1939), »Ninotchka« (1939), »Das siebte Kreuz« (1944), »Im Netz der Leidenschaften« (1946), »Vater der Braut« (1950), »Ein Amerikaner in Paris« (1951), »Quo Vadis« (1951), »Du sollst mein Glücksstern sein« (1952), »Stadt der Illusionen« (1952), »Ivanhoe – Der schwarze Ritter« (1952), »Mogambo« (1953), »Die Ritter der Tafelrunde« (1953), »Stadt in Angst« (1955), »Die Saat der Gewalt« (1955), »Die oberen Zehntausend« (1956), »Die Brüder Karamasow« (1957), »Gigi« (1958), »Die Katze auf dem heißen Blechdach« (1958), »Ben Hur« (1959), »Der unsichtbare Dritte« (1959), »König der Könige« (1960), »Das war der wilde Westen« (1963), »Dr. Schiwago« (1964), »Geheimaktion Crossbow« (1965), »Cincinnati Kid« (1965), »Grand Prix« (1966), »Das dreckige Dutzend« (1967), »Die Stunde der Komödianten« (1967), »2001 – Odyssee im Weltraum« (1968), »Shaft« (1971), »Westworld« (1973), »Pat Garrett jagt Billy the Kid« (1973), »Soylent Green« (1973), »Das gibts nie wieder – That's Entertainment!« (1974), »Network« (1976), »Flucht ins 23. Jahrhundert« (1976), »Coma« (1978), »Fame – Der Weg zum Ruhm« (1979), »Poltergeist« (1982), »Pink Floyd The Wall« (1982), »2010 – Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnahmen« (1984), »9 1/2 Wochen« (1986), »Spaceballs« (1987), »Mondsüchtig« (1987), »Ein Fisch namens Wanda« (1988), »Leviathan« (1989), »Stanley & Iris« (1990), »Blue Steel« (1990), »Thelma & Louise« (1991), »Stargate« (1994) und »Hannibal« (2001).

Text: Toralf Czartowski | Foto(s): Pixabay

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Letzte Änderung der Seite: 19.05.2018 | 15:52