Markenlexikon

Lexus

Japan

Der japanische Autokonzern Toyota baute seit 1967 das sehr konservative Oberklassemodell Century, das jedoch hauptsächlich in Japan und einigen arabischen Ländern verkauft wird. Speziell für die japanische Kaiserfamilie fertigt Toyota seit 2006 den Century Royal. Ab den 1980er Jahren wollte der Volumenhersteller Toyota, der bis dahin vor allem Klein- und Mittelklassewagen produzierte, auch international im Premium-Segment mitspielen, um etwa der S-Klasse von Mercedes-Benz, dem 7er BMW oder GM/Cadillac und Ford/Lincoln in den USA Konkurrenz machen zu können. Dazu schuf man Anlehung an das Wort Luxus die Marke Lexus. Der Prototyp Lexus LS 400 war 1985 fertig, der Öffentlickeit vorgestellt wurden die beiden Modelle Lexus LS 400 und Lexus ES 250 jedoch erst 1989. Verkauft wurden sie zunächst in den USA, ab 1990 in Europa und seit 2006 auch in Japan; bis dahin kamen die Lexus-Modelle dort als Toyota auf den Markt. Inzwischen gibt es sechs Modelreihen im Premiumsegment (Obere Mittelklasse bis Oberklasse). In den USA und Japan verkauft sich besonders das SUV Lexus RX (Toyota Harrier; ab 1998) besonders gut. Für die jüngere Kundschaft wurde 2003 in den USA die Marke Scion eingeführt, wobei es sich jedoch lediglich um modifizierte Toyota-Modelle handelt. In Japan gibt es die Marke schon seit 1997. Produziert werden die Lexus-Modelle in den Toyota-Werken Tahara (Japan), Kokura (Japan) und Cambridge (Kanada).

Text: Toralf Czartowski

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Letzte Änderung der Seite: 02.06.2018 | 15:52