Markenlexikon

Siemens

Deutschland

Bevor der Elektrotechniker Ernst Werner Siemens (1816 – 1892; ab 1888 W. von Siemens) gemeinsam mit dem Berliner Universitäts-Mechaniker Johann Georg Halske (1814 – 1890) im Oktober 1847 in Kreuzberg bei Berlin die Telegraphen-Bau-Anstalt Siemens & Halske (ab 1897 Siemens & Halske AG, ab 1966 Siemens AG) gründete, hatte er bereits mehrere bahnbrechende Erfindungen gemacht. 1841 entwickelte er ein neuartiges Galvanisierungsverfahren, 1846 einen druckenden Zeigertelegraphen und 1848 eine Maschine, die Leitungsdrähte mit Guttapercha, dem Milchsaft einer malaysischen Baumart, überzog und damit isolierte. Seine bedeutendste Erfindung war 1866 die Dynamo-Maschine, die die Erzeugung von Starkstrom und damit die industrielle Nutzung der elektrischen Energie ermöglichte. Auch seinen Brüdern Friedrich und Wilhelm (in England nannte er sich William; ab 1883 Sir William) gelangen mehrere Neuerungen, so 1856 der Regenerativgasofen, der wesentlich höhere Temperaturen erreichte als die bis dahin verwendeten Modelle, und 1864 der gemeinsam mit den französischen Brüdern Pierre und Emile Martin entwickelte Siemens-Martin-Stahlofen, der erstmals auch die Wiederaufbereitung von Schrott ermöglichte.

Siemens & Halske beschäftigte sich anfangs vor allem mit dem Bau von Telegrafensystemen und der Errichtung von Telegrafenverbindungen. Das Unternehmen errichtete die erste elektrische Ferntelegrafenlinie Europas zwischen Berlin und Frankfurt am Main (1848), das russische Telegrafennetz (1853 – 1855), die indoeuropäische Telegrafenlinie zwischen London und Kalkutta (1870) und verlegte das transatlantische Kabel zwischen Irland und den USA (1874). Nachdem Alexander Graham Bell 1877 in den USA das Telefon entwickelt hatte, wurde Siemens mit seiner Variante, dem Siemensscher Fernsprecher, der auf dem Bellschen Modell basierte, auch zum führenden deutschen Hersteller von Telefonanlagen. 1879 baute Siemens die erste Elektro-Lokomotive der Welt (ein Fahrgestell mit Elektromotor), 1881 den ersten elektrischen Straßenbahntriebwagen der Welt und 1894/96 die erste elektrische U-Bahn auf dem europäischen Festland in Budapest.

Durch die zahlreichen internationalen Aktivitäten gründete Siemens schon früh auf der ganzen Welt Niederlassungen, Tochtergesellschaften und Produktionsstätten, u.a. in Großbritannien (1850), Russland (1855), Schweden (1880), Japan (1887), den USA (1892), Mexiko (1894), Südafrika (1895) China (1905), Niederländisch-Indien/Indonesien (1909) und Kanada (1912). Die britische Firma, die ab 1865 als Siemens Brothers firmierte, wurde infolge des 1. Weltkriegs von der britischen Regierung beschlagnahmt und 1953 von Associated Electrical Industries (AEI) übernommen (AEI ging 1967 im G.E.C./Marconi-Konzern auf).

Die Siemens-Fabrikanlagen, die sich im Laufe der Jahre von Berlin-Kreuzberg über Charlottenburg (ab 1872) bis nach Spandau (Nonnenwiesen; ab 1899) ausbreiteten, erhielten 1914 den Namen Siemensstadt. Ab 1904 wurden hier auch Wohnungen, Schulen, Kirchen, Kindergärten, Sportanlagen und Kleingärten für die Siemens-Beschäftigten errichtet (die Siemensstadt ist heute ein Ortsteil von Berlin-Spandau). 1949 verlegte Siemens seinen Hauptsitz nach München.

1903 erwarb Siemens die Nürnberger Elektrizitäts AG vorm. Schuckert & Co. (1873 von Johann Sigmund Schuckert gegründet), einen Hersteller von Dynamo-Maschinen, Bogenlampen, Scheinwerfern, Elektroautos und Straßenbahnen, und 1925 die Reiniger, Gebbert & Schall AG aus Erlangen; RGS hatte 1896, ein Jahr nachdem der deutscher Physiker Wilhelm Conrad Röntgen die später nach ihm benannten X-Strahlen entdeckt hatte, die ersten Röntgen-Röhren für die medizinische Diagnostik auf den Markt gebracht.

Ähnlich wie der ebenfalls in Berlin ansässige Konkurrent AEG, mit dem mehrere Gemeinschaftsunternehmen gegründet wurden (1903 Telefunken, 1919 Osram, 1969 KWU Kraftwerk Union, TU Transformatoren Union), die später meist in den Besitz von Siemens übergingen (1976 Osram, 1977 KWU, 1987 TU), stellte auch Siemens bald alles her, was dem Bereich Elektrotechnik zugeordnet werden kann: u.a. 1905 Staubsauger, 1908 Elektro- und Bezinautos (1908 Übernahme der Berliner Motorenfabrik Protos; wurde 1927 an die AEG-Tochter NAG verkauft; den Markennamen Protos verwendete Siemens fortan für Hausgeräte), 1911 EKG-Geräte, 1913 elektrische Hörgeräte, Bügeleisen, Wasserkocher, Kochplatten und Heizöfen, 1923 Rundfunkgeräte (sie waren bis zum Ende des 2. Weltkriegs größtenteils baugleich mit denen von AEG-Telefunken), 1924 elektrische Ampelanlagen (die erste Anlage wurde am Potsdamer Platz in Berlin aufgestellt), 1927 Kühlschränke, 1928 Waschmaschinen/Wäscheschleudern (die Hausgeräteaktivitäten von Siemens wurden 1967 in dem Jointventure Bosch-Siemens Hausgeräte zusammengefasst und 2014 an Bosch verkauft), 1939 das erste Elektronen-Mikroskop der Welt (entwickelt 1931 von Max Knoll und Ernst Ruska), 1940 Schallplatten (Übernahme der Deutschen Grammophon Gesellschaft/Polydor; ab 1972 als Philips/Siemens-Jointventure PolyGram; wurde 1983/87 an Philips verkauft), 1954 Computeranlagen (1959 wurden die ersten Exemplare des Transistorrechners Siemens 2002 ausgeliefert; 1967 übernahm Siemens die Firma Konrad Zuses, der 1941 den ersten funktionsfähigen Computer der Welt gebaut hatte [programmgesteuerter Digitalrechenautomat Zuse Z3], und 1990 die Nixdorf Computer AG, damals einer der größten europäischen Computer-Hersteller), 1954 Fernsehgeräte (die Produktion von Rundfunk- und Fernsehgeräten stellte Siemens in den 1960er Jahren wieder ein, verkaufte aber bis 1996 noch Fremdprodukte unter eigenem Namen, u.a. von Körting, Blaupunkt und Grundig), 1958 Kernkraftwerke (das erste deutsche KKW Kahl wurde 1958/61 von Siemens errichtet) und Herzschrittmacher (im Oktober 1958 implantierten der Kardiologe Prof. Ake Senning und Dr. Rune Elmquist, ein Arzt und Ingenieur der schwedischen Firma Siemens-Elema, dem damals 43-jährigen Patienten Arne Larsson den ersten Herzschrittmacher der Welt – Arne Larsson wurde 86 Jahre alt) und 1985 Mobiltelefone (Siemens C1). Die Siemens-Tochter KWU war am Bau zahlreicher Kernkraftwerke in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Spanien, Argentinien und im Iran beteiligt.

Gemeinsam mit anderen Unternehmen ist Siemens seit Anfang der 1970er Jahre am Bau des Hochgeschwindigkeitszuges ICE/Intercity-Express (mit Bombardier) und der Magnetschwebebahn Transrapid (mit Thyssen-Krupp) beteiligt. Auch die E-Lok-Baureihen EuroSprinter (seit 1992) und EuroRunner (seit 2002), die an zahlreiche europäische Bahngesellschaften geliefert werden, stammt aus dem Hause Siemens, außerdem Straßenbahnen, Nahverkehrszüge sowie S-Bahnen und U-Bahnen.

Im Zuge der Mannesmann-Übernahme durch den britischen Mobilfunkkonzern Vodafone im Jahr 2000 erwarb Siemens im Frühjahr 2001 Teile der Atecs-Mannesmann AG (Demag, Dematic, Krauss-Maffei-Wegmann, VDO), in die zuvor die Industriebeteiligungen der früheren Mannesmann AG ausgegliedert worden waren; andere Atecs-Bereiche wurden von Bosch (Rexroth), Salzgitter (Mannesmannröhren-Werke) und ZF (Sachs) übernommen.

Seit der Jahrtausendwende zog sich Siemens aus zahlreichen Geschäftsbereichen zurück. Einige wurden verselbstständigt (1999 Halbleiter/Infineon Technologies; 2000 Elektronische Bauteile/Epcos – gehört seit 2009 zu TDK), andere verkauft (1999 Siemens-Nixdorf Retail und Banking Systems an eine Investorengruppe – heute Wincor-Nixdorf; 2005 Mobilfunksparte an BenQ/Taiwan – BenQ Mobile ging 2006 in Konkurs; 2006 Siemens Dematic an die Private Equity-Firma Triton; 2007 Siemens-VDO Automotive an Continental; 2008 Siemens Enterprise Communications – seit 2013 Unify – mehrheitlich an den US-Finanzinvestor The Gores Group und Siemens Home and Office Communication Devices an die deutsche Beteiligungsgesellschaft Arques Industries – heute firmiert SHO als Gigaset AG, 2010 Krauss-Maffei-Wegmann an die Wegmann Gruppe) oder in Jointventures eingebracht (2000 Computeraktivitäten/Fujitsu-Siemens Computers – gehört seit 2009 ganz zu Fujitsu; 2001 Nuklearsparte/Framatome ANP bzw. ab 2006 Areva NP – gehört seit 2009 ganz zu Areva/Frankreich; 2007 Telekomausrüstungsgeschäft/Nokia-Siemens Networks – wurde 2013 vollständig an Nokia verkauft). Die Osram GmbH wurde 2013 unter dem Namen Osram Licht AG an der Börse platziert.

Von 2006 bis 2008 hatte Siemens mit den Folgen eines Korruptionsskandals zu kämpfen (Strafzahlungen in Millionenhöhe, Verurteilung einzelner Manager), nachdem bekannt geworden war, dass der Konzern jahrelang Schmiergelder an Entscheidungsträger in ausländischen Staatsapparaten gezahlt hatte, um an lukrative Aufträge zu kommen (insgesamt etwa 1,4 Milliarden US-Dollar); dies war jedoch in Deutschland mit Inkrafttreten des Antikorruptions-Gesetzes gegen die Bestechung ausländischer Amtsträger im internationalen Geschäftsverkehr 1999 illegal. Im Zuge der Ermittlungen kam noch ein zweiter Skandal ans Tageslicht. Mit Hilfe von Schmiergeldzahlungen (von 1991 bis 2006 rund 46 Millionen Euro) an Wilhelm Schelsky, den Chef der Arbeitnehmerorganisation AUB (Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger Betriebsangehöriger), sollte die AUB als Gegengewerkschaft zur IG Metall aufgebaut werden. Im November 2008 wurde Schelsky vom Nürnberger Landgericht wegen Betrugs, Steuerhinterziehung und Beihilfe zur Steuerhinterziehung zu einer Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt, Siemens-Vorstandsmitglied Johannes Feldmayer, der die Zahlungen abgesegnet hatte, wegen Untreue und Steuerhinterziehung zu zwei Jahren auf Bewährung und 28.800 Euro Geldstrafe.

Die Siemens AG besteht heute aus den Bereichen »Power and Gas« (u.a. Gasturbinen, Dampfturbinen, Generatoren, Verdichter, schlüsselfertige Kraftwerke), »Wind Power and Renewables« (Onshore- und Offshore-Windkraftanlagen, Wasserkraftanlagen, Kleinwasser-Kraftwerke, Meeresströmungskraftwerke), »Power Generation Services« (Kundendienst, Wartung, Reparaturen, Erneuerungen, Modernisierungen, Aufrüstung), »Energy Management« (Hochspannungsübertragungssysteme, Transformatoren, Mittelspannungs-Schaltanlagen, Niederspannungs-Energieverteilung), »Building Technologies« (Brandschutz, Sicherheit, Gebäudeautomation, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik, Energiemanagement), »Mobility« (Fahrzeuge für den Schienenverkehr, Signal- und Leittechnik, Straßenverkehrssteuerungs- und informationssysteme, Parkraum-Management, Elektronische Bezahl- und Mautsysteme), »Digital Factory« (PLM Software Tools, industrielle Automatisierungs- und Antriebstechnik), »Process Industries and Drives« (Prozessautomatisierung, Integrated Drive Systems, Sensorsysteme, Software für den Anlagenbau), »Healthcare« (Medizintechnik), »Financial Services« (internationale Finanzlösungen im Firmenkundengeschäft) und »Siemens Real Estate« (Immobilien).

Die Siemens-Familie hält am Grundkapital der Siemens AG noch einen Anteil von rund 6 Prozent. Der Rest des Aktienkapitals gehört Fondsgesellschaften, Versicherungen, Banken und Privataktionären. Die wichtigsten Siemens-Standorte befinden sich in München, Berlin, Erlangen, Krefeld-Uerdingen, Nürnberg und Kassel.

Freitag, 16. März 2018 Siemens hat im Zuge des Börsengangs einen Minderheitsanteil von 15 Prozent der Aktien abgegeben. Der Konzern hatte mehrfach betont, langfristig Mehrheitsaktionär bleiben und die ertragreiche Tochter unterstützen zu wollen. Gesundheitsgeschäft Das Kürzel "IPO" ("Initial Public Offering") steht für die Erstplatzierung einer Aktie im öffentlichen Handel. Die Konzernführung hatte sich bewusst für einen Börsengang in Frankfurt statt an der Wall Street in New York entschieden. Frankfurt sei eines der weltweit größten Wertpapierhandelszentren, dessen Bedeutung vor dem Hintergrund des Brexit weiter zunehmen werde, begründete Siemens-Vorstand Michael Sen die Entscheidung. Es wird der größte deutsche Börsengang des Jahres, für diese Vorhersage braucht man kein Orakel zu befragen. Der Siemens-Konzern hat angekündigt, seine in Erlangen beheimatete Medizintechniksparte unter dem Kunstnamen Healthineers (von englisch „health“, Gesundheit, und „engineers“, Ingenieure) abzuspalten und als eigenständiges Unternehmen an die Frankfurter Börse zu bringen. Was unter dem Dach von Siemens bisher bloß eine von mehreren Abteilungen ist, macht für sich genommen schon ordentlich was her: Auf knapp 14 Milliarden Euro beziffert der Konzern seinen Medizintechnik-Umsatz für 2017. Das ist mehr, als mancher Dax-Konzern im Jahr insgesamt erlöst. In der Rangliste der größten Medizintechnikhersteller der Welt schafft es die neue Firma mit ihren 47.000 Beschäftigten locker unter die Top Ten. Ein genaues Datum für den Börsengang gibt es noch nicht; auch der Ausgabepreis der Aktien steht noch nicht fest. Aber am vergangenen Montag kam die formelle „Intention to Float“ für den Börsengang aus der Siemens-Zentrale in München. Das ist die offizielle Ankündigung des Vorhabens, nächste Woche könnte der Börsenprospekt mit weiteren Details folgen. Das heißt: Sofern die Kurse in den nächsten Tagen nicht verrückt spielen, kann Siemens die Sache nicht mehr nennenswert verschieben und schon gar nicht mehr gänzlich zurückrudern, ohne sich zu blamieren. Konzern will Mehrheit behalten Die Idee, die Medizintechniksparte an die Börse zu bringen, ist nicht neu. Im Nachhinein lassen sich jahrealte Äußerungen aus dem Konzernvorstand leicht als Hinweise auf einschlägige Planspiele lesen. Und seit 2016 werden Investoren und Mitarbeiter aktiv auf den Börsengang eingeschworen. Jetzt wird bei den Großanlegern noch einmal mit Nachdruck für die neue Aktie getrommelt. Im günstigsten Fall wird die Siemens Healthineers AG schon Mitte März zum ersten Mal an der Börse notiert. Erwartet wird, dass Siemens zunächst etwa ein Fünftel bis ein Viertel der Anteile an Healthineers an Investoren verkauft; die Mehrheit will der Konzern bis auf weiteres behalten. Bis zu 10 Milliarden Euro dürfte aber schon der Teilverkauf in die Kasse bringen, Optimisten schätzen den Unternehmenswert auf 40 Milliarden Euro. Womöglich fällt also sogar der Rekord für den größten Börsengang aller Zeiten hierzulande, den bislang die Telekom hält, die 1996 mit einer Tranche von umgerechnet 10,2 Milliarden Euro in Frankfurt debütierte. Infineon und Osram machen es vor Es ist nicht das erste Mal, dass ein früherer Siemens-Bestandteil auf dem Weg über die Börse selbständig wird. Im Gegenteil, das Verfahren hat Tradition im Konzern. Den Anfang machen 1999 die Bauelemente unter dem Namen Epcos, die Muttergesellschaft bleibt bis 2006 Minderheitsaktionärin. Im Jahr 2000 geht die Chiptechnik unter dem Namen Infineon an die Börse, sechs Jahre später verkauft Siemens die letzten Anteile. Heute gehört Infineon zum erlesenen Kreis der 30 Dax-Werte. Und im Jahr 2013 folgt die Lichtsparte Osram, an der Siemens heute noch knapp 18 Prozent hält. Andere Teile des Konzerns wurden an Wettbewerber oder Investoren verkauft, mit wechselhaftem Geschick. Die Computersparte verleibt sich Fujitsu aus Japan ein, den Automobilzulieferer VDO übernimmt der deutsche Anbieter Continental. Die Handysparte geht 2005 an Ben-Q aus Taiwan und stürzt schon im Jahr darauf mit dem neuen Eigentümer in die Insolvenz. Für die Telefonnetztechnik wird 2007 das Gemeinschaftsunternehmen Nokia Siemens Networks gegründet, das 2013 komplett an die Finnen geht. Deutlich länger Bestand hat das 1967 gegründete Joint Venture Bosch-Siemens-Hausgeräte, aus dem sich die Münchner 2015 zurückziehen.

Text: Toralf Czartowski

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Letzte Änderung der Seite: 19.05.2018 | 15:54