Markenlexikon

Hitachi

Japan

Der Elektroingenieur Namihei Odaira (1874 – 1951) arbeitete zunächst als Angestellter in der Kupfermine Hitachi Kozan, rund hundert Kilometer nördlich von Tokyo. Die Mine gehörte der Akasawa Copper Mining Company, die der spätere Politiker Fusanosuke Kuhara 1905 in dem Dorf Hitachi gegründet hatte. 1910 machte sich Odaira mit einer Elektrowerkstatt selbstständig und der Einfachheit halber nannte er seine Firma auch gleich Hitachi. Der Name war ursprünglich aus den chinesischen Worten »hi« (Sonne) und »tachi« (Aufgang) entstanden.

Computer-Peripherieprodukte (CD/DVD-Laufwerke, Kartenleser, MP3-Player, Multimedia-Lautsprecher, Tastaturen, Mäuse, Webcams, Fernbedienungen, Mikrofone, Kopfhörer, Voice-Recorder) bekannt.

Heute besteht der inzwischen in Tokyo ansässige Hitachi-Konzern aus über 1000 Tochtergesellschaften mit mehr als 300.000 Angestellten. Zu den wichtigsten Produkten zählen Fahrzeugtechnik (Bremssysteme, Federungssysteme, Tankstellen), Batterien (Maxell), Baumaschinen (Bagger, Kettenzüge, Arbeitsbühnen, Muldenkipper, Radlader, Raupenkräne), Datenspeicher (Maxell), Unterhaltungselektronik (DVD-Kameras, DVD-Player, Fernsehgeräte, Festplattenlaufwerke, Heimkinosysteme, Heimkinoprojektoren, Kamera- und Videoausrüstungen, Monitore), Elektrowerkzeuge, Halbleiter, Klimaanlagen, Medizintechnik, Router, Steuerungssyteme und Werkzeugmaschinen. Die Hitachi-Mine, die nie zum hier beschriebenen Unternehmen gehörte, wurde 1981 geschlossen.

Text: Toralf Czartowski

Hitachi Logo
Hitachi Logo
Letzte Änderung der Seite: 19.05.2018 | 15:51